Vielkanalmesssysteme

Auswahl Autolog 2100  

Rechnergesteuertes Messwerterfassungssystem AUTOLOG 2100 für DMS ¼-, ½- und
Vollbrücken, DMS-Rosetten, induktive Aufnehmer, Thermoelemente, PT100,
Gleichspannungen/-ströme, digitale I/O, analoge Ausgänge, bis 1000 Messstellen,
dezentrale Aufstellung im Abstand bis 100m ist möglich, 18bit PräzisionsVoltmeter
(Dual-Slope) oder/und 16 bit Fast-Voltmeter, Auflösung bis 1µV, Eingang floating,
bis 350V überspannungsfest, RS232- und IEEE-Schnittstelle hohe Genauigkeit, hohe
Störspannungsunterdrückung, hervorragende Linearität und Stabilität, Trägerfrequenz-
oder Doppelkonstantstromspeisung, Treiber für DIA/DAGO und DIAdem sowie
Online-Rosettenberechnung in DIAdem.

Dokumentation (1436k)
Autosoft 3000 zur Parametrierung der Sensoren, Online-Rosettenberechnung, sowie zur
Datenerfassung und Visualisierung, Grenzwertüberwachung, Datenspeicherung im ASCII-
oder DIAdem-Format mit Ablage der Konfigurationsparameter, wie  Kanalname,
Kommentar, Einheit, Wert des Nullabgleiches und für DMS-Kanäle k-Faktor, Brückenart
und E-Modul im Header  jedes DIAdem-Datenkanales. Der Zugriff auf alle Funktionen ist
auch während der laufenden Messung möglich.  zurück

Besonderheiten für die Dehnungsmessung

· Die 1kHz Trägerfrequenz für DMS bildet die Grundlage für eine störsichere
Messdatenerfassung mit höchster Reproduzierbarkeit auch unter schwierigsten
Bedingungen.
· Unterstützung aller Brückenkonfigurationen und Schaltungstechniken, so z.B. DMS
¼-Brücken in 3- und 4-Leitertechnik.
· Interne ¼-Brückenergänzung mit 120, 240 oder 350 Ohm wählbar.
· Konzept mit 1 bis 5 gemeinsamen Kompensationsstreifen (Common Dummy) für 100
Messstellen. D.h. im äußersten Fall können bis zu 100 DMS ¼-Brücken mit einem
einzigen K-Streifen ergänzt werden. Das reduziert den Applikations- und
Verdrahtungsaufwand erheblich. Der Vorteil des K-Streifens ist die Kompensation der
temperaturabhängigen Dehnung am Bauteil.
· Optional kann ein zentrales Isolations- und Innenwiderstandsmessmodul zur
automatischen Überprüfung aller Messstellen eingesetzt werden. Besonders interessant
ist diese Option, wenn DMS nach der Applikation nicht mehr erreichbar sind, oder
diese sich unter Wasser befinden. zurück

AUTOLOG2100 
Bild: AUTOLOG 2100 zurück
     
AUTOLOG 3000

                      
Bild: AUTOLOG 3000/3                                   Bild: AUTOLOG 3000/8                   Bild: AUTOLOG 3000/16
          für 3 Karten                                                    für 8 Karten                                             für 16 Karten
                                                                                   davon 4x6 bestückt
 

   

Merkmale

   CA 3460

  • Jeder Kanal verfügt über einen universellen Messverstärker (CA3460) und einen 24 bit A/D-Wandler.
  • 6 Kanäle in kompakter Form
  • Anschluss von DMS ¼ -, ½- und Vollbrücken, induktive Aufnehmer, DC-Signale, Thermoelemente, Potentiometer, Pt100/Pt1000
  • Synchrone Erfassung mit 1 kHz / Kanal (24 bit)
  • jeder Kanal komplett separat einstellbar (Abtastrate, Sensortyp, Speisespannung...)
  • Auflösung bis 1µV/V
           

   CM 3410                                                        

  • Max. Summenabtastrate je Karte: 200 Hz
  • 1 universeller Messvertärker
  • 1 Analog/Digital-Wandler (1kHz, 24 bit)
  • Multiplexer mit 72 Kontakten, unterteilt in
    - 9 x 8-Leiterkanäle (2 Leiter davon für TEDS)
    - 12 x 6-Leiter (z.B. für Kraftaufnehmer)
    - 18 x 4-Leiter (z.B. Pt100, DMS-¼-Brücken)
    - 34 x 2-Leiter (z.B. Thermoelementen)

    CA 3540

  • Trägerfrequenzmesseinschub mit 4 universellen Messeingängen für
    DMS ¼-, ½- und Vollbrücke, Induktivaufnehmer und DC-Signale
  • variable Trägerfrequenz: 500 Hz...5 kHz
  • Neuartige Technik auf Basis eines 32 Bit DSP
  • Sensetechnik (6-Leiter)
  • Speisespannung 1...9V
  • Analogausgang ±10V je Kanal oder digitale Ausgabe
  • Datenblatt 167k

   CD 3733

  • 16 digitale Eingänge galvanisch getrennt über Optokoppler
    - Eingangsstrom: 4mA
    - Eingangsspannung: max. 36 VDC
    - Schaltschwelle: >6V
  • 12 Ausgänge als Halbleiterschalter
    - Ausgangsstrom: max. 0.5A
    - Ausgangsspannung: max. 48VDC
    - Wirkwiderstand: 25 Ohm
  • 2 Relais-Ausgänge
    - NO/NC Relaiskontakte
    - Ausgangsstrom: max. 1A
    - Ausgangsspannung: max. 48 VDC
  • komplett rechnergesteuert, dadurch hohe Reproduzierbarkeit zurück                                
   

 

Brücken-/Sensorspeisung

  • 0,5...10VDC in Stufen von 0,5V
  • Genauigkeit: 0,1%
  • Sensetechnik (6-Leiterschaltung)
  • Max. Belastung:
       bei 10V: >200 Ohm
       bei 2,5V: >60 Ohm

Dehnungsmessstreifen

  • Vollbrücke
  • Halbbrücke
  • Viertelbrücke, 120, 350 und 1000 Ohm wählbar
  • Interner Shunt-Widerstand zur Kontrolle der Messstellen

Weitere Anschlussmöglichkeiten

  • Spannung: ±10mV bis ±10V
  • Potentiometrische Sensoren
  • Thermoelemente (E, J, K, T, R, S)
  • Pt100

Weitere allgemeine Angaben:

  • 24 Bit A/D-Wandler
  • 16 Bit Mikroprozessor mit DSPFunktionen
  • RS485-Schnittstelle
  • CAN-Bus Protokoll
  • Messdatenpuffer: ca. 50000 Werte
  • Arbeitstemperatur: 0°C bis +50°C

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Spezifikationen zur CA3460 Messkarte:
Folgende Angaben gelten für jeden der 6 Verstärker und A/D-Wandler pro Karte:

  • Genauigkeitsklasse: <0,1%
  • Bandbreite (-3dB): 200Hz
  • Messrate: 1000 Messungen/Sek
 

 

CA3460-Karte- “Die Seele von AUTOLOG 3000"    

Beschreibung
Das AUTOLOG 3000 benötigt nur eine universelle Erfassungskarte vom Typ CA3460. Auf dieser Basis können sowohl kleine Systeme mit 6 Kanälen als auch 19"-Systeme mit bis zu 96 Kanälen in einem Gehäuse aufgebaut werden. Der parallele Einsatz mehrerer Systeme gestattet die Realisierung von Vielkanalmessungen.

Jede Messkarte besteht aus 6 Kanälen mit

  • 6 separaten Messverstärkern
  • 6 separaten Analog/Digital-Wandlern (1kHz, 24 Bit).
  • CPU (Central Processing Unit), ein Mikroprozessor mit DSP- Eigenschaften; sammelt die Daten von jedem Kanal und kommuniziert über die CAN-Bus Schnittstelle mit dem PC;
  • DC/DC-Konverter zur Speisung mit 10...30VDC.

Zur Kommunikation zwischen den Erfassungskarten dient das CAN-Bus-Protokoll. Die Anbindung an den PC erfolgt z.B. über einen einfachen CAN-USB-Konverter. Mit dem PC werden alle notwendigen Einstellungen der Hardware vorgenommen, sowie die Messwerte erfasst, visualisiert und gespeichert.

Für das kleinste System mit 6-Kanälen genügt eine CA3460-Karte, die in einer kleinen Box eingebaut ist. Dabei erlaubt die Verwendung des CAN-Bus eine dezentrale Anordnung dieser Boxen (max. 5000m).
Eine 2-adrige Synchronisierleitung sorgt für das zeitgleiche Messen aller Kanäle.
 

Dokumentation (1816k)

 

Systemgeschwindigkeit und -kapazität
Eine wichtige Eigenschaft von Autolog 3000 ist die Messrate von 1000Hz, die pro Kanal erreicht wird. Somit können auf einer Messkarte 6000 Messwerte pro Sekunde anfallen, die von der CPU gepuffert und an den CAN-Bus weitergegeben werden. Die Messrate ist für jeden Kanal individuell einstellbar.

In Abhängigkeit von Buslänge und Busgeschwindigkeit ist der CAN-Bus in der Lage, 32 Messkarten mit je 6 Kanälen = 192 Kanäle zu verarbeiten. Zur Realisierung sehr großer Kanalzahlen werden mehrere Bus-Stränge parallel betrieben. Synchronisierleitungen zwischen den Messkarten sorgen auch bei sehr großen Kanalzahlen dafür, dass alle Sensoren zeitgleich gemessen werden.

Messdatenpuffer
Jede CA3460-Karte ist mit einem zyklischen Zwischenspeicher ausgestattet, der bis zu 50000 Messwerte aufnehmen kann. Dadurch lassen sich z.B. Post-Trigger Aufgaben sehr effektiv abarbeiten.

Beispiel Ermüdungsversuch: Im normalen Testverlauf reicht eine Messrate von 10Hz aus. Nach dem Versagen des Prüflings kann die Messung (automatisch) gestoppt und der Puffer, der immer mit 1000Hz beschrieben wird, mit seinen 50000 Werten ausgelesen werden.

Synchronisation des kompletten Systems
Eine Synchronisationsleitung sorgt in einem System, das aus mehreren kleinen Boxen oder auch 19"-Geräten bestehen kann, dafür, dass alle Kanäle innerhalb 1ms gemessen und mit dem richtigen Zeitstempel versehen werden. Ist dieses aufgrund der Messaufgabe nicht erforderlich, benötigt man diese Sync.-Leitung nicht.

Software
Peekel Instruments hält zwei Software-Pakete für AUTOLOG 3000 bereit:

Bewährte Messtechnik in vielfältigen Applikationen:

     
Prüfung von Schutzkleidung mit                    Betriebsfestigkeitsuntersuchungen              Bauwerksmonitoring an Kanalbrücke
Hilfe einer Thermoelement bestückten          im Bereich Luft-/Raumfahrt
Puppe

 
  Rissüberwachung an Betonbauwerken        Untersuchung der Belastbarkeit
                                                                               von Schweißverbindungen


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MDI-Ingenieurbüro Dr. Wolfgang Behrens Sonnenleite 44 D-01731 Kreischa bei  Dresden Tel. 035206-39520     Fax 035206-39522