

LabVIEW™ 8 -
Vereinfachte Entwicklung verteilter Anwendungen
(der
Firma National Instruments)
Die grafische Programmiersprache LabVIEW (Programmiersprache G) ist ein Softwarepaket zur
effektiven grafischen Programmierung von leistungsfähigen Anwenderprogrammen für die
Messdatenerfassung, Visualisierung sowie zur Prozesssteuerung. Die Anwendungen
reichen
von der Laborautomatisierung, über die Mess- und Prüftechnik mit PC/PXI/cPCI/PCMCIA-
Einsteckkarten, Bildverarbeitung und Motorensteuerung bis hin zur
Automatisierungstechnik
Es werden eine Vielzahl externer Schnittstellen (u.a. GPIB-, CAN-,
Profi-Bus, Firewire-, USB-,
RS232/422/485-Schnittstellen) zur Integration externer Geräte und Systeme
unterstützt.
Netzwerk- und Internettechnologien sowie die Einbindung von ActiveX-Objekten
und Anwender-
programmen (*.dll) erlauben schnelle Applikationsentwicklungen mit
leistungsstarker Kompilierung.
Mit LabVIEW Vers. 7.1 wurden bereits eine Reihe von
Innovationen eingeführt,
die eine Erhöhung von Effizienz und Effektivität ermöglichen. Zu den
wichtigsten Neuerungen
gehören die vereinfachte Erstellung von Mess- und
Automatisierungsapplikationen durch die
Verwendung von Express VI's (interaktive Dialogboxen) sowie die erweiterte
Palette von Hardware
(u.a. M-Serie, USB-Geräte), auf der LabVIEW nun ausgeführt werden kann.
Zur Messdatenauswertung steht der Datenaustausch mit
DIAdem zur Verfügung. LabVIEW liest und
schreibt DIAdem-TDM-Dateien. Die LabVIEW-DIAdem-Connectivity VI's
unterstützen den direkten
Datenaustausch mit DIAdem, über das konfigurierbare DIAdem-Report Express
VI, ohne das die
Daten vorher in einer Datei in LabVIEW gespeichert werden müssen. Außerdem
können über dieses
Express-VI direkt fertige DIAdem-Scripte gestartet werden.
LabVIEW/RealTime kann mit der Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von
Echtzeitlösungen
arbeiten. LabVIEW/FPGA erlaubt die anwendungsspezifische Anpassung von FPGAs
auf der
rekonfigurierbarer I/O-Hardware von National Instruments.
LabVIEW/PDA nutzt die Mobilität von PDAs und Handheld/Pocket-PC´s.

Zur Erstellung von Applikationen verwendet LabVIEW Symbole zur
Datenflussprogrammierung. Die
Benutzeroberfläche, als Frontpanel bezeichnet, besteht aus Bedien- und
Anzeigeelementen. Diese werden aus
einer Sammlung von Werkzeugen und Objekten erstellt. Die Eingabe von Werten
erfolgt über Bedienelemente, wie
z.B. Schieberegler, Tasten, Eingabefelder. Die Anzeige erfolgt z.B. über
Graphen, LED, Balken. Das
Blockdiagramm enthält den grafischen Quellcode. Frontpanel-Objekte erscheinen im
Blockdiagramm in Form
entsprechender Anschlüsse. Darüber hinaus weist das Blockdiagramm
Funktionen und Strukturen aus den
integrierten LabVIEW-VI-Bibliotheken auf. Sämtliche Knoten im Blockdiagramm
einschließlich der Anschlüsse
von Bedien- und Anzeigeelementen, Funktionen und Strukturen sind mit anderen
Blockdiagrammobjekten verbunden.
LabVIEW-Programme werden als virtuelle Instrumente (VIs) bezeichnet.
Eine wichtige Neuerung in Version 8 besteht in der
vereinfachten Entwicklung verteilter Systeme.
Das wird durch neue leistungsstarke und komfortable Funktionen erreicht, die die
Erstellung von Abläufen
in unterschiedlichen Anwendungen und zwischen autarken Geräten vereinfachen.
Das neue LabVIEW-Projekt unterstützt die Anwendungs- und Systemverwaltung aller
Dateien auch großer
Applikation und die Entwicklung in Teams mit einer neuen Projektansicht.
In NI LabVIEW 8 wurde die Express-Technologie zur Gerätesteuerung,
Datenerfassung und Datenspeicherung
weiter verbessert. Unabhängig von der Art der Systeme lassen sich mithilfe neuer
Eigenschaften in LabVIEW 8
Steuer-, Regel- und Testanwendungen schneller und einfacher entwickeln.
Neue Funktionen stehen für LabVIEW Real-Time Module, LabVIEW FPGA Module,
LabVIEW PDA Module
und LabVIEW Datalogging and Supervisory Control Module zur Verfügung.
LabVIEW 8 - mehr als 8 Highlights
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